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Wikipedia-Eintrag Felicitas Hoppe

https://de.wikipedia.org/wiki/Felicitas_Hoppe

 

 


Felicitas Hoppe erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

„Kröne dich selbst – sonst krönt dich keiner!“, sagt Felicitas Hoppe. Am 17. Juli 2021 wurde die Schriftstellerin nun aber mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor unter Corona-Bedingungen gekrönt. Der Preis, bestehend aus 10.000 Euro und einer Bronze-Skulptur der Bildhauerin E.R. Nele, wurde statt im Kasseler Rathaus ausnahmsweise in der Grimmwelt Kassel in einem kleinen Kreis geladener Gäste verliehen. Zugleich erhielt der Schweizer Autor und Dramatiker Lukas Linder den Förderpreis Komische Literatur in Höhe von 3000 Euro. Vorgeschlagen von seinem Verlag Kein & Aber aus Zürich, hatte er sich gegenüber Nominierungen von knapp 40 Verlagen durchgesetzt.

Oberbürgermeister Christian Geselle hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig es sei, dass die gemeinsam von der Stadt Kassel und der Stiftung Brückner-Kühner vergebene Auszeichnung trotz widriger Umstände öffentlich und würdig verliehen werde. Den Gründern der Stiftung, dem Schriftstellerpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner, die in diesem Jahr beide 100 Jahre alt geworden wären, sei die Stadt zu stetem Dank verpflichtet und ehre sie.

Stiftungsrätin Friederike Emmerling betonte, der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor zähle wie wenige andere zu den bedeutenden unter den über 1000 jährlich vergebenen Literaturpreisen und mehre wie auch die weitere Arbeit der Stiftung Brückner-Kühner das Ansehen Kassels als Kulturstadt weit über deren Grenzen hinaus.

Die Lobrede für Felicitas Hoppe hielt der Berliner Germanist Prof. Dr. Steffen Martus:

„Nur, weil es kein ideales Leben gibt, wie Felicitas Hoppe sagt“, heißt es in der Laudatio von Steffen Martus, „benötigen wir Literatur, nur weil in der Welt die Gegensätze aufeinander angewiesen sind, nur weil die Welt also konstitutiv grotesk ist und weil es sich um eine humorbedürftige Welt handelt.“ Literatur sei ein Akt der Selbstbehauptung und darin liege auch das Märchenhafte von Felicitas Hoppes Erzählkunst des feinen Humors.

 

Begründung des Stiftungsrates vom 03.09.2020

„Felicitas Hoppes einzigartigem und vielfältigem Oeuvre liegt auf allen Ebenen des Schreibens Humor als Haltung zur Welt und als Quelle literarischer Einbildungskraft zugrunde. Ihre faszinierende poetische Beweglichkeit hat sagen- und märchenhaft verdichtete Geschichten hervorgebracht, die von „Picknick der Friseure“ bis „Prawda“ reichen. Gelehrt und vergnüglich werden dabei viele volkstümliche und hochliterarische Traditionen eingeflochten und fortgesponnen. So wird erzählt und zugleich gewitzt gezeigt, wie Erzählen vor sich geht. Komik ist dabei Mittel zur Distanzierung wie zum Lustgewinn, fein dosiert und doch reichhaltig eingesetzt, ob nun als ironische Metafiktion, als Sprach-, Figuren- oder Situationskomik oder auch bloß als Kalauer. Das Grotesk-Komische und mit ihm Verfremdung und Verrätselung bescheren dem Lesepublikum eine entschleierte und erfrischte Wahrnehmung, ein waches Staunen bei der Erkundung von Fiktionen und Wahrheiten: Der groteske Humor von Felicitas Hoppes Sprachkunst eröffnet auf ausgesprochen zugewandte Weise einen neuen Zugang zur Lebenskunst.“

Quelle: Stiftung Brückner-Kühner

 

 


Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2020 im Max Liebermann Haus Berlin

Am 07.Oktober 2020 erhielt Felicitas Hoppe den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds, der zum ersten Mal verliehen wurde.

Den Preis übergab Dr. Günter Winands, Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters.

Die Laudatio hielt Dr. Ulrich Kühn, Leiter der Literaturredaktion beim NDR.

Zum Download der Laudatio von Ulrich Kühn.

Zum Download der Danksagung von Felicitas Hoppe.

Zum STREAM der Preisverleihung, abrufbar auf der Internetseite des Deutschen Literaturfonds.

 

 


Ehrenpromotion für Felicitas Hoppe (Leuphana Universität - 2016)

„Disputation“ mit Felicitas Hoppe anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Leuphana Universität Lüneburg. Link


Akademie für Sprache und Dichtung – Georg-Büchner-Preis 2012

https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/felicitas-hoppe

 


Imperien schauen sich an: Das eingeschossige Amerika

Im Auftrag der Prawda bereist das Schriftstellerduo Ilja Ilf und Jewgeni Petrow Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts vier Monate lang die USA. 80 Jahre später tritt Schriftstellerin Felicitas Hoppe, zusammen mit den bildenden Künstlern Alexej Meschtschanow und Jana Müller eine Nachreise an. zur Seite

 

 


Felicitas Hoppe sagt

Ein 3-Kanal-Film von Oliver Held und Thomas Henke mit und über die Schriftstellerin Felicitas Hoppe.  zur Seite

 

 


DVD »Felicitas Hoppe sagt«

Dokumentarfilm - Felicitas Hoppe sagt / FSK: ohne Altersbeschränkung

In einem Film, der teils Künstlerporträt, teils Biographie ist, haben sich die Filmemacher zusammen mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe auf die Suche nach scheinbar einfachen Fragen begeben: Wie lebt man zwischen Gipfelsturm und möglichem Absturz, zwischen Produktion und Selbstreflexion, Selbstanschauung und Selbstvermarktung, zwischen Gesellschaft und Isolation? Lauter Fragen, die nicht auf Ergebnisse aus sind, sondern auf einen Prozess, auf Antworten, die ihrerseits neue Fragen aufwerfen, die durch die Sprache der Bilder beleuchtet werden.
Der aus dem umfangreichen Material eines Reise- und Gesprächsjahres erstellte Film ist ein in bebilderte Szenen gesetzter Exkurs über Freiheit und Angst, über Einsamkeit, Gemeinschaft und Politik, über die Kunst des Aufbruchs und die Kreativität des Abschieds, der den Blick in beide Richtungen öffnet: Zurück zu den Mythen der alten Erzählung und nach vorn in eine Gesellschaft des Umbruchs, die Platz schaffen muss für das Neue, was kommt.

DVD bestellen bei www.goodmovies.de  (Link)